08.05.2026
Protestmarsch für Menschen mit Behinderung in Meschede
Aktiv dabei beim Protestmarsch in MeschedeUnter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ machen sich viele Teilnehmende um 10:00 Uhr vom Bahnhof Meschede aus auf den Weg durch die Innenstadt. Mit dabei sind auch zahlreiche Menschen aus dem Josefsheim. Für sie ist dieser Tag etwas ganz Besonderes: eine Gelegenheit, sichtbar zu werden, ihre Anliegen zu zeigen und selbstbewusst für ihre Rechte einzustehen.
In den Tagen vor dem Protest haben sie mit viel Kreativität und Engagement eigene Schilder gestaltet. Jedes einzelne trägt eine persönliche Botschaft – klar, direkt und wichtig. Diese Schilder machen deutlich, worum es geht: um echte Inklusion, um Barrierefreiheit im Alltag und darum, selbstbestimmt leben zu können.
Während des Marsches wird genau das spürbar. Die Menschen aus dem Josefsheim und alle anderen Teilnehmenden zeigen gemeinsam: Wir sind da, wir gehören dazu und wir lassen uns nicht übersehen. Der Protest ist laut, aber vor allem ist er stark, weil er von den Menschen selbst getragen wird.
Begleitet wird die Aktion von Kundgebungen und Infoständen, die Raum für Begegnung und Austausch bieten. Doch im Zentrum stehen an diesem Tag die Menschen mit Behinderung selbst. Sie nutzen die Bühne, um auf sich aufmerksam zu machen, ihre Perspektiven zu teilen und klar zu sagen, was sich verändern muss.
Der Protesttag ist damit mehr als nur eine Veranstaltung. Er ist ein wichtiger Moment der Selbstvertretung. Ein Moment, in dem Menschen mit Behinderung ihre Rechte einfordern und zeigen: Unsere Stimmen zählen.
Denn eines gilt ohne Einschränkung: Menschenrechte sind nicht verhandelbar.
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